Sie nennen es Leben, wir nennen es Arbeit

9.80 €

Ebenso wie unbezahlte Haus-und Sorgearbeit lange als außer-ökonomisch oder „natürlich“ angesehen wurde, gilt dies heute für die Verfügbarkeit von lebendigen Körperstoffen und -prozessen in Reproduktions- und Biotechnologien im Zusammenhang mit der sogenannten Eizell-„Spende“ oder „Leihmutterschaft“.

Sie nennen es Leben, wir nennen es Arbeit ist eine feministisch und marxistisch inspirierte Analyse des globalen Marktes für Reproduktionstechnologien von den Autorinnen Melinda Cooper und Catherine Waldby. Für sie ist dieses Projekt Ausgangspunkt grundlegender Analysen der aktuellen Transformationen von Arbeit, Reproduktion und Familie. Das Buch dokumentiert sowohl einführende als auch neue vertiefende Arbeiten. Felicita Reuschling und Susanne Schultz von Kitchen Politics diskutieren mit ihnen, wie politische Kämpfe hier innerhalb und jenseits von Arbeitsverhältnissen aussehen könnten, beziehen die aktuelle deutsche Gemengelage mit ein und reflektieren, welche Auswirkungen der kapitalistische Realismus auf die Lebbarkeit utopischer Lebensformen hat.

Mit Beiträgen von Melinda Cooper, Catherine Waldby, Felicita Reuschling, Susanne Schultz.
Übersetzungen der Texte von Melinda Cooper und Catherine Waldby aus dem Englischen von Max Henninger, mit Unterstützung von Susanne Schultz.

Die Herausgeber*innen:
Das HerausgeberInnen-Kollektiv Kitchen Politics verortet queer-feministische Theorie und Praxis als Bestandteil von Gesellschaftstheorie, die Verbindungslinien zwischen verschiedenen politischen Diskussionen formuliert und/oder reflektiert. Kitchen Politics sind: Mike Laufenberg, Felicita Reuschling, Susanne Schultz, Sarah Speck, Chris Tedjasukmana; ehemalige Mitglieder: Bini Adamczak

Das Buch kann hier für 9,80 € erworben werden.

Produktdetails
Veröffentlichungsdatum
Oktober 2015
Herausgeber
Edition Assemblage
Seitenzahl
152
Lizenz
All rights reserved.
Sprache der Publikation
Deutsch
ISBN / DOI
978-3-942885-86-7
Schlagworte
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