Konservative Geschlechterpolitik wertet Care-Arbeit ab

Ein Positionspapier der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) beleuchtet die aktuellen Regierungspläne, das Elterngeld für ALG II-Bezieher_innen ersatzlos zu streichen. Weil Betreuungsarbeit (Care-Arbeit) keinen eigenen Wert habe, werde sie als Verschiebmasse benutzt. Einerseits schaffe der Staat finanzielle Anreize für Gutverdienende, um Betreuungsarbeit anstelle von Erwerbsarbeit zu leisten, andererseits droht mit den Streichungsplänen für ALG II-Bezieher_innen, dass Betreungsarbeit ohne jegliche finanzielle Unterstützung bleibt. Emanzipative Geschlechterpolitik fordert eine Aufwertung von Betreuungsarbeit [» PDF]

Care-Arbeit steht auch im Zentrum eines aktuellen Dossiers des Gunda-Werner-Instituts: Die Autor_innen beleuchten Probleme und Chancen von Care Ökonomie, Care Arbeit, Care Ethik und Care Politik – für nachhaltiges, geschlechtergerechtes Wirtschaften und Leben. Zum Dossier: Care Ökonomie: Nachhaltig geschlechtergerecht Wirtschaften und Leben!

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