Sicherheitsarchitektur

UN-Sicherheitsrat

Frieden & Sicherheit - Forderungen an die internationale Politik

Im Unterschied zur Friedens- und Sicherheitspolitik der Vereinten Nationen, in der Menschenrechts- und Genderaspekte berücksichtigt werden, blendet die Außen- und Sicherheitspolitik fast aller ihrer Mitgliedsstaaten und auch der Europäischen Union die Geschlechterfrage weitgehend aus. Frieden und Sicherheit für alle Menschen erfordert nachhaltige Konzepte. Das ist nur möglich, wenn weltweit die Menscnrechte gewahrt und Frauen gleichberechtigt an friedens- und sicherheitspolitischen Planungen und Maßnahmen beteiligt werden.

Aktuelle Beiträge

Dokumentation

Responsibility to Protect - Schutzverantwortung aus Gender-Sicht

- 26. Mai 2009 - Was bringt das UN-Konzept der Schutzverantwortung "responsibility to protect – r2p" aus Genderperspektive? Dies war die zentrale Fragestellung eines Fachgesprächs, welches das Gunda-Werner-Institut am 26. Mai 2009 in Kooperation mit dem Frauensicherheitsrat in der Heinrich-Böll-Stiftung durchgeführt hat. mehr»

Maßnahmen und Forderungen

Auslandseinsätze nur mit Geschlechterperspektive

- Eine erfolgreiche Verhinderung von Kriegen und Gewaltkonflikten ist erst möglich, wenn weltweit die Menschenrechte gewahrt und Frauen gleichberechtigt an friedens- und sicherheitspolitischen Planungen und Maßnahmen beteiligt werden. mehr»

Friedlich Differenzen austragen – feministische Wege zum Frieden

- Die friedenspolitische Herausforderung der Zukunft liegt darin, wie der gewaltfreie Umgang mit Differenzen auf Dauer sichergestellt werden kann. Dazu gehört es, Demokratie so zu verstehen, dass Differenz sein darf, ohne dass sie zur biologischen und sozialen Festlegung von Geschlechterrollen und zum Ausschluss bestimmter Gruppen führt. mehr»

Stärkung des Völkerrechts und der völkerrechtlichen Friedensnormen

- Das völkerrechtliche Gewaltverbot muss auf allen Ebenen gestärkt werden. Dazu gehört auch die Reform der UNO. Der UN-Sicherheitsrat muss gestärkt und demokratisiert werden. Wird ein Konflikt manifest, müssen alle präventiven, politischen, wirtschaftlichen und diplomatischen Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um eine gewaltsame Eskalation zu vermeiden. mehr»

Gewaltkultur überwinden

- Die Herstellung von Sicherheit nach gewaltförmigen Konflikten muss aus geschlechterpolitischer und feministischer Perspektive eine grundlegende Überwindung der Gewaltkultur beinhalten. mehr»

Die internationale Perspektive

UN stärken und Engendering fördern

- Bei vielen zwischen- oder innerstaatlichen Konflikten des letzten Jahrzehnts bedurfte es einer Einmischung von außen, um die Konfliktparteien zu Verhandlungen an einen Tisch zu bringen. Die UNO und der UN-Sicherheitsrat sind die einzigen von der Staatengemeinschaft legitimierten Institutionen, die in Konflikten intervenieren dürfen. mehr»

Sicherheit im Verständnis der Europäischen Union

- Die Veränderungen des internationalen Machtgefüges und der sicherheitspolitischen Diskurse führten auch in der EU zu einem veränderten Sicherheitskonzept. Die „Friedensmacht Europa“, wie die EU sich aus ihrer Entstehungsgeschichte versteht, entwickelte sich zu einem neuen globalen Macht- und Ordnungsfaktor. mehr»

Paradigmenwechsel in der deutschen Friedens- und Sicherheitspolitik

- Die EU-Sicherheitspolitik hat einen Paradigmenwechsel von der Verteidigungs- zur Internationspolitik vollzogen, der auf die nationalstaatliche Ebene zurückwirkt. In Deutschland wurde dieser Wechsel mit der aktuell stattfindenden Umstrukturierung der Bundeswehr zur schnell einsatzfähigen Interventionsarmee bereits umgesetzt. mehr»

Die OSZE als Modell für Friedenspolitik

- Ansatzpunkt für funktionierende Friedenspolitik herangezogen werden. Das große Verdienst dieser Organisation ist es, Kriege verhindert zu haben. Doch dies wurde nur wenig öffentlich gewürdigt, im Gegenteil wurde die OSZE in den letzten Jahren immer weiter ins politische Abseits gedrängt. mehr»
Das GWI in Social Networks
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Love me Gender - Gender is Happening - eine Happeningwoche des Gunda Werner Institutes Wome´s Voices Women´s Choices - 100 Jahre internationaler Frauentag
Positionen
POSITIONEN DES GUNDA-WERNER-INSTITUTS
Gemeinsam mit internationalen Expert_innen fordert und fördert das Gunda-Werner-Institut eine geschlechtergerechte, feministische Frieden- und Sicherheitspolitik. Dafür haben wir Vorschläge zur Umsetzung entwickelt. mehr»