Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Aktionsplattform von Peking

Lesedauer: 1 Minute

 

1995 fand in Peking die 4. Weltfrauenkonferenz der Vereinten Nationen statt. Neben 17.000 offiziell Teilnehmenden trafen sich parallel dazu im Forum der Nichtregierungsorganisationen 35.000 Frauen aus aller Welt. In der „Aktionsplattform“, die die Konferenz verabschiedete, werden Forderungen formuliert, um die gleichberechtigte Partizipation von Frauen in allen Bereichen der Gesellschaft zu erreichen. Zwei Kapitel sind den Themen „Frauen und bewaffnete Konflikte“ sowie „Gewalt gegen Frauen“ gewidmet.

Die Weltfrauenkonferenz, fulminanter Abschluss eines langjährigen Diskussionsprozesses, war von der Hoffnung begleitet, dass damit auch ein Auftakt für eine neue Ära internationaler Frauenpolitik gegeben sein würde. Die konkrete Umsetzung der Pekinger Plattform verläuft jedoch langsam und der Handlungsleitfaden wird von vielen Staaten zu wenig beachtet, wie alljährlich auf den Überprüfungssitzungen der Commission on the Status of Women innerhalb der UNO festgestellt wird.

Quellen:

  • Bericht der vierten Weltfrauenkonferenz (eng) mehr»
  • Beijing +15: Ein Überlick über die Umsetzung der Pekinger Aktionsplattform  mehr»
  • Von der Commission on the Status of Women am 12.3.2010 vorläufig verabschiedete Resolutionen mehr»
  • Resolution zur Bildung einer neuen UN-Einheit zur Geschlechtergleichstellung und Frauenempowerment mehr»

Kommentare und Statements:

  • Peking +15: Abschlussstatement zur Überprüfung der Umsetzung der Aktionsplattform von Peking durch die UN-Frauenrechtskommission  mehr»
  • 54. Sitzung der UN-Frauenrechtskommission - Absurdes Theater um Frauenrechte  mehr»